Browsing Tag

naturverbunden

  • Naturkinder | 5 Gründe warum Natur den Kindern guttut

    Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind sehr wichtig für die Entwicklung. Gerade dieser frühe und persönliche Kontakt zur Natur stellt wichtige Weichen für das Leben eines Kindes.

    In diesen frühen Jahren können Eltern das Wohlbefinden der Kinder ein Leben lang positiv beeinflussen, indem sie viel Zeit draußen verbringen. Kinder brauchen das Spiel in der Natur, um zu sich selbst zu finden und sich zu entwickeln. Kinder sind von Natur aus neugierig und entdeckungsfreudig. In ihrer kindlichen Fantasie ist alles möglich. Die Natur bietet dafür die ideale Bühne. Im Freien können Kinder ihrer Neugierde freien Lauf lassen, sich bewegen, die Umgebung erforschen, und ihre Fantasie ausleben. Sie können Risiken eingehen, hinterfragen, experimentieren, entdecken, singen, tanzen und sich Dinge vorstellen. Allerdings wird immer weniger Zeit für die Natur und somit auch für die Entwicklung von Kindern in der Natur genutzt. Dabei ist es gerade für die körperliche, geistige und soziale Entwicklung von Kindern überaus wichtig, Zeit in der Natur zu verbringen.Sie müssen erforschen, Risiken eingehen, hinterfragen, experimentieren, entdecken, singen, tanzen und sich Dinge vorstellen können. All dies ist in der Natur reichlich möglich.

    "Encourage your child to have muddy, grassy or sandy feet by the end of each day, that’s the childhood they deserve.” ~Penny Whitehouse

    5 Gründe für mehr Draußenzeit als Familie

    #01 Selbstvertrauen aufbauen

    In der heutigen, schnelllebigen Zeit ist es wichtig, dass Kinder die Möglichkeit haben, sich frei zu bewegen und die Natur zu erkunden. Denn nur so können sie ihr Selbstvertrauen stärken und lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. In der Natur gibt es keine Grenzen und Kinder können sich voll und ganz austoben. Sie können schwimmen, klettern, springen – alles ist möglich! Und dabei lernen sie auch noch etwas über die Umwelt und die Tiere.

    Draußen spielen hilft Kindern ganz selbstverständlich Selbstvertrauen aufzubauen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob es große oder kleine Risiken sind, die sie eingehen. Wenn Kinder auf einen Baum klettern, essbare Beeren identifizieren können oder ein Zelt selbst aufbauen, wächst der Glaube an ihre eigenen körperlichen Fähigkeiten und genau diese Fähigkeit wird ihnen ein Leben lang nützen.

    #02 Unabhängigkeit lernen

    Ständig sind Kinder umgeben von Erwachsenen, sei es in der Familie, im Freundeskreis oder in der Schule. Viele Erfahrungen machen sie aber alleine – und das ist auch gut so! Denn nur so können sie lernen, eigenständig zu sein und ihren Weg zu finden.

    In der Natur haben Kinder die Möglichkeit, ganz auf sich gestellt zu sein und ihre Grenzen auszutesten. Hier können sie spielerisch erfahren, was es heißt, eigenständig zu entscheiden und die Folgen ihrer Handlungen zu tragen. Gleichzeitig lernen sie aber auch, mit Enttäuschung und Misserfolg umzugehen.Wenn dein Kind lernt alleine oder mit Freunden die Natur zu erkunden, lernt es Unabhängigkeit. Kinder haben oft sehr wenig Einfluss darauf, was in ihrem Leben passiert. Wenn sie jedoch in der Natur spielen, dürfen sie ihre eigenen Entscheidungen treffen. Es sind gerade die kleinen Momente und Entscheidungen wie der Bau eines Hauses mit Ästen, die die Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit des Kindes fördern und die Entscheidungsfähigkeit verbessert. 

    #03 In Bewegung bleiben

    Kinder verbringen viel zu viel Zeit im Haus, vor dem Fernseher oder vor anderen elektronischen Geräten. Gerade bei schlechtem Wetter ist es zudem nicht immer einfach Kinder zum Draußen spielen zu bewegen. Jedoch können Kinder nur im Freien „frei spielen“.

    Die Natur ist ein wundervolles Spielfeld für Kinder. Draußen gibt es immer etwas Neues zu entdecken und die Möglichkeiten sind grenzenlos – ganz anders als in der Stadt oder vor dem Fernseher. Nur draußen haben sie die Freiheit und den Raum um zu rennen, zu springen, sich zu drehen, zu krabbeln, zu klettern, Muskeln aufzubauen und ihr Gleichgewicht zu perfektionieren. Draußen an der frischen Luft bekommen Kinder mehr Tageslicht und Bewegung, was gut für die Augen und den Körper ist. Da sich die Fettleibigkeitsrate bei Kindern in den letzten Jahrzehnten dramatisch verschlechtert hat, ist es gerade deshalb wichtig Kinder früh an ein aktives Leben in der Natur zu gewöhnen.

    #04 Fantasie ausleben

    Kinder haben eine unglaubliche Fantasie und können stundenlang damit beschäftigt sein, in der Natur herumzutollen. Dabei ist es egal, ob sie einen Wald, eine Wiese oder nur ein paar Bäume zur Verfügung haben. Sobald sie draußen sind, lassen sie ihrer Fantasie freien Lauf und erfinden die tollsten Spiele.

    Es entstehen Räuberhöhlen im nächsten Gebüsch, es werden Schätze gesammelt und Bäume bezwungen. Studien zeigen, dass Kinder die auf Bildschirme starren lediglich zwei Sinne verwenden, was die Wahrnehmungsfähigkeit natürlich ernsthaft beeinträchtigen kann. Wenn Kinder Bäume oder Gras berühren, Pflanzen und Blumen riechen, die Wolken beobachten oder den Regen und Schnee auf den Lippen schmecken, werden alle ihre Sinne angeregt. 

    #05 Soziale Kompetenzen

    In unserer schnelllebigen Zeit, in der alles immer mehr und schneller geht, wird es für Kinder immer schwieriger soziale Kompetenzen zu erlernen. Dennoch ist es wichtig, dass Kinder lernen mit anderen Kindern umzugehen und Konflikte zu lösen. Ein großer Teil der sozialen Kompetenz wird bereits in den ersten Lebensjahren erlernt. In dieser Zeit lernen die Kinder die Regeln des Zusammenlebens und können so ihr Umfeld besser verstehen.
    Doch auch später noch ist es wichtig, dass Kinder die Möglichkeit haben soziale Kompetenz zu entwickeln und zu vertiefen. Dies kann beispielsweise in der Natur geschehen.

    In der freien Natur gibt es keine vorgegebenen Regeln und Grenzen, sodass die Kinder ihre eigenen Grenzen ausloten können. Sie müssen lernen auf andere Rücksicht zu nehmen und deren Bedürfnisse zu akzeptieren. Gleichzeitig haben sie in der Natur die Möglichkeit sich frei zu entfalten und ihre Ideen umzusetzen.Kinder, die im Freien spielen haben bessere Freundschaften und eine besser psychosoziale Gesundheit. Wenn Kinder draußen spielen, Spiele erfinden oder mit Geschwistern und Gleichaltrigen zusammenarbeiten um Festungen aus Ästen zu bauen oder Käfer und Schmetterlinge zu fangen, lernen sie außerdem zusammenzuarbeiten, Kompromisse einzugehen und Lösungen für Probleme zu finden.

    Buchtipps

    Werbung ➝

     von Richard Irvine

    In diesem Buch geht es darum die Natur mit Kindern aktiv zu erleben und das am besten direkt vor der Haustür. Hier findest du Anleitung zum Schnitzen, Basten, Kochen, Spielen, oder anderen Outdoor-Ideen für die ganze Familie.

    Werbung: Die mit ➝ gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links.  Wenn du über diesen Link buchst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis natürlich gleich.

  • Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.

    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.

    Das idyllische Dorf mit lebendiger Geschichte

    Das Kulturreservat Stensjö by liegt ca. 10 Autominuten nördlich von Oskarshamn an der Ostküste Schwedens und ist seit 2020 das erste Kulturreservat in der Provinz Kalmar Län. Das komplett erhaltene Bauerndorf aus dem 18th und 19th Jahrhundert mit der dazugehörigen Kulturlandschaft gilt als Paradebeispiel in Schweden.

    Heute noch werden alte Getreide- und Beerensorten gesät und gepflegt und auf den Feldern weiden viele traditionelle Rinderrassen sowie Schweine, Schafe und Hühner. Es werden immer wieder spezielle Kurse zum Thema “Ursprüngliches Gärtnern & Handwerk” angeboten, die sehr beliebt und auch dementsprechend schnell ausgebucht sind.

    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Das malerische Dorf Stensjö by in Småland.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Willkommen in Stensjö by
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Typische falunrote Schwedenhäuser

    Geschichte

    Stensjö (deutsch. Steininsel) war zunächst der Name eines Hofes, der bereits im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde. Die Königliche Akademie kümmert sich heute darum den småländischen Waldweiler mit umgebender Landschaft wie zu ursprünglichen Zeiten zu erhalten und mit Bewirtschaftung zu pflegen und zu vermitteln wie die Menschen im Småland im 19. Jahrhundert gelebt und gewirkt haben. In einer Scheune ist ein kleines Museum eingerichtet und erzählt die Geschichte der Menschen, die hier so lange Zeit gelebt und die Felder bewirtschaftet haben. 1883 lebten im Dorf 176 Menschen – Hausbesitzer, Pächter, Kleinbauern, Diener und Arbeiter. 

    Bei Michel & Co

    Wenn du an den falunroten Wohnhäusern, den Gehöften und Scheunen, den Gärten und den umliegenden Äckern mit den typischen traditionellen Holzzäunen – dem Gärdesgård – vorbeiläufst ist es wie eine Reise in die Vergangenheit. Alles ist so angeordnet wie es für småländische Höfe in der damaligen Zeit üblich war. Die vielen freilaufenden Hühner und Schweine die sich im Dreck suhlen machen die Idylle perfekt. Man fühlt sich umgehend in die Geschichten von Astrid Lindgren versetzt und wartet nur darauf, dass Michel und Ida an der nächste Ecke hervor laufen. Tatsächlich sind einige Szenen aus den Filmen Michel aus Lönneberga ➝ und Die Kinder aus Bullerbü ➝ hier im Dorf gedreht worden.

    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Überall gibt es etwas zu entdecken.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Freilaufende Hühner die die Idylle perfekt machen.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.

    Rundwanderwege

    Es gibt mehrere Rundwanderwege auf denen man das ganzjährig geöffnete und weitläufige Gebiet auf Schotterwegen und Pfaden erkunden kann.

    Der Rundwanderweg Viråslingan ist ein ca. 1,3 km langer Wanderweg der an dem Bach Virå entlang, über kleine Stege und Brücken, durch den Wald, und über die offenen Felder, vorbei an freilaufenden Schafen und Kühen führt. Die Wanderroute ist eine perfekte Route mit Kindern, da der Weg sehr abwechslungsreich und spannend ist. Wir lieben diesen Wanderweg. Je nach Jahreszeit kann man wilde Blaubeeren pflücken oder am Bach nach kleinen Flusskrebsen Ausschau halten. An mehreren Stellen findest du wunderbare Picknickplätze. Also auf jeden Fall etwas Proviant einpacken !

    Zusätzlich gibt es zwei weitere kürzere Wanderwege. Den Lomgölsslingan und den Ängsslingan mit jeweils ca. 1,4 km Länge. Der Skogsslingan ist mit ca. 3,7 km Länge der längste Rundwanderweg und führt, wie der Name schon sagt, durch den Wald. Darüber hinaus führt der bekannte 160 km lange Ostkustleden durch das Dorf.

    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Auf Schotterwegen und Pfaden kann das Dorf erkundet werden.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.
    Kulturreservat Stensjö by | Auf den Spuren von Michel & Co.

    Zusammenfassung

    Wanderwege: Du findest 4 unterschiedlich lange Wanderwege und eine Etappe des Ostkustleden:

    Viråslingan – 1,3 km langer Rundwanderweg

    Lomgölsslingan – 1,4 km langer Rundwanderweg

    Ängsslingan – 1,4 km langer Rundwanderweg

    Skogsslingan – 3,7 km langer Rundwanderweg

    • Etappe des Ostkustleden

    Kinder: Die Schotterwege im Dorf sind barrierefrei. Die Waldpfade können nicht mit einem Kinderwagen oder Dreirad-Outdoorbuggy➝ befahren werden. Besser ist es wenn du eine Wanderkraxe oder ein Tragetuch verwendest.

    Adresse: Stensjöby  3, 572 92 Oskrashamn | vitterhetsakademien.se | @tradgardsmastaren_i_stensjoby

    Werbung: Die mit ➝ gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links.  Wenn du über diesen Link buchst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis natürlich gleich.

  • Achtsam durch den Frühling | 7 naturnahe und naturverbundene Ideen

    Wenn nach einem kalten, nicht enden wollenden Winter die Tage wieder merklich länger werden, die ersten Pflanzen sprießen, die Vögel um die Wette zwitschern und die Kraniche und Gänse aus dem Süden ihren Weg wieder in den Norden finden, dann ist es endlich wieder soweit. Der Frühling ist da ! Dieses Gefühl der ersten richtigen Frühlingstage ist einfach in jedem Jahr auf’s neue unbeschreiblich und Leben pur. Gerade hier im Norden ist die Sehnsucht nach Wärme und Helligkeit groß. Deshalb wird der Frühling in Schweden mit jeder Faser deines Körpers wahrgenommen und am liebsten jede Sekunde für spätere Momente konserviert. Damit auch du den Frühling intensiv und mit allen Sinnen erleben kannst, findest du hier 5 Ideen wie du achtsam den Frühling erlebst.

    7 Ideen für mehr Achtsamkeit im Frühling

    #01 Vogelgezwitscher

    Hier in Schweden haben wir das Privileg mitten in der Natur zu leben – umgeben von wilden Wäldern, Wiesen und Seen. Jedes Jahr im Frühling herrschen hier regelrechte Vogelgezwitscher Konzerte. Ich nehme mir gerne Zeit um richtig zuzuhören. Gerade morgens zu früher Stunde oder kurz vor dem Sonnenuntergang geben sie hier nochmals alles und  das Gezwitscher ist zum Teil Ohrenbetäubend. Im Frühling kehren auch die Zugvögel wie Wildgänse und Kraniche aus dem Süden wieder Richtung Norden zurück. Ich liebe das laute Trompeten der Kraniche und das lustig klingende Geschnatter von Wildgänsen, dass mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Finde auch du einen Platz in der Natur und hör einmal richtig zu.

    #02 Tief durchatmen

    Morgens und Abends ist der Duft der Natur am intensivsten. Stell dich rein in das grüne Glück, schließe die Augen und atme einfach mal bewußt ein und aus. Unweigerlich ziehen sich deine Mundwickel nach oben und es breitet sich dieses zufriedene Glücksgefühl in dir aus. Gerade während oder nach einem Regenguß ist ein Spaziergang in der Natur eine außergewöhnliche Sinneserfahrung. Alles ist frisch und die Pflanzen und Bäume riechen noch sehr viel intensiver.

    #03 Sonne tanken wörtlich nehmen

    Nicht umsonst ist der typische Schwede bereits bei 10 Grad mit Shorts unterwegs und bei den ersten Sonnenstrahlen hauptsächlich draußen zu finden. Es wird fleißig Sonne für den nächsten Winter getankt, der ja bekanntermaßen in ein paar Monaten schon wieder eintrifft. Mach es genauso. Setz dich in die Sonne. Schließe die Auge, genieße die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut und freue dich einfach an dem Moment.

    #04 Marmeladenglasmomente schaffen

    Macht es wie die Maus Frederick in dem gleichnamigen Kinderbuch Frederick von Leo Lionni ➝ und sammle Sonnenstrahlen, Farben und Wörter ein für die kalten und grauen Wintertage. Meine Kinder lieben Frühlingssafari – die Jagd nach schönen Blumen, Schnecken, Insekten oder sonstigen Schätzen, die es unterwegs zu entdecken gibt. Nehmt euch vor einmal in der Woche etwas mit euren Kindern zu unternehmen, dass ihr noch nie unternommen habt. Entdeckt neue Orte in der Natur oder macht ein gemeinsames Picknick auf einer Wildblumenwiese.

    #05 Immer der Nase nach

    Frühling ist die Zeit von wildem Bärlauch und anderen Wildkräutern die nur darauf warten entdeckt zu werden.  Auch wenn Bärlauch bei den Kindern nicht wirklich gut ankommt, lieben sie ihn zu pflücken. Der Geruch von wildem Bärlauch betört die Sinne und lässt einen für einen Moment alles um einen herum vergessen. 

    #06 Der Stille lauschen

    Jeder mit Kinder weiß, dass es gar nicht so einfach ist, einfach mal die Stille zu genießen. Wir haben uns deshalb ein kleines Spiel überlegt. Wir versuchen für einige Minuten die Augen zu schliessen und in die Stille zu hören. Nach dieser Zeit darf jeder sagen, was er in der Zeit der Stille wahrgenommen hat. Oftmals ist man überrascht was man wahrnimmt wenn man einfach mal richtig zuhört. Für uns ist es eine gute Übung auch einfach mal in der Situation innezuhalten und der Stille zu lauschen.

    #07 Sehen

    Wer ist nicht mit dem Kinderspiel ” Ich sehe was, was du nicht siehst und die Farbe die ist … ” aufgewachsen !? Es ist ein hervorragendes Spiel um die Aufmerksamkeit der Kinder auf die Natur zu lenken und die Beobachtungsgabe zu fördern. Wir spielen es gerne wenn wir in der Natur unterwegs sind oder auch einfach mal nur wenn wir im Garten sitzen.

    Buchtipps

    Werbung ➝

     von Ruth Allen

    Ein Self-Care-Guide mit Tipps und Tricks für mehr Gelassenheit und Achtsamkeit im Alltag durch die Natur als Kraftort.

     von Stefano Luca Tosoni

    Tipps und Achtsamkeitsübungen wie du deine angeborene Verbundenheit zur Natur wieder neu entdecken kannst.

    Werbung ➝

    Werbung: Die mit ➝ gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links.  Wenn du über diesen Link buchst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis natürlich gleich.

  • Schwedens Jedermannsrecht | Rechte und Pflichten

    Das Jedermannsrecht oder Allemansrätt’ wie es auf schwedisch so schön heißt, ermöglicht es allen – egal ob Einheimische oder Touristen – sich in der Natur aufzuhalten und die Schönheit des Landes zu genießen.

    Natürlich sind an dieses Recht auch gewisse Pflichten und Gebote gebunden, die man unbedingt einhalten sollte.

    Natur für Jedermann

    Die Natur bedeutet den Schweden sehr viel. Die Natur in Schweden ist unglaublich schön und einzigartig und der Schwede verbringt gerne sehr viel Zeit im Freien um diese Schönheit zu genießen.

    Das Jedermannsrecht ist ein Gewohnheitsrecht und tief in der schwedischen Seele verwurzelt. Es lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen, der Begriff des ‘Allemansrätt’ ist jedoch erst nach dem 2. Weltkrieg entstanden und wurde auch erst 1994 ins schwedische Grundgesetz aufgenommen.

    Rechte und Pflichten

    Das Jedermannsrecht räumt allen Schweden aber auch ausländischen Besuchern die Freiheit ein, sich in der Natur frei zu bewegen und fast jede Art von Freizeitbeschäftigung im Freien auszuüben – vom wandern, schwimmen, reiten bis hin zur Nahrungssuche im Wald. Eine der wichtigsten Pichten ist, dass man mit seiner Anwesenheit in der Natur nichts stört oder zerstört und das man seinen Abfall auch wieder mit nimmt.

     

    Ein Überblick des Wichtigsten

    WildCamping

    Camping im Freien bzw. Wildcampen in einem Zelt ist in der schwedischen Wildnis dank dem Jedermannsrecht erlaubt aber auch an gewisse Regeln gebunden.

    Wild campen ist erlaubt aber nur wenn du den Grundbesitzer nicht störst und nichts zerstörst und es nicht ausdrücklich verboten ist. Übernachten in Nationalparks oder Naturschutzgebieten ist meistens nicht erlaubt und wird mit einem Hinweisschild ausgeschildert. Jedoch gibt es Ausnahmen. Hier solltest du dich einfach vorab informieren.

    Zu beachten ist, dass das Wildcampen bzw. das Jedermannsrecht für ein motorisiertes Fahrzeug nicht gilt – Wildcamping mit einem Wohnwagen oder Wohnmobil ist nicht erlaubt. Du findest jedoch ausgewiesene Parkplätze an denen du für 24 Stunden stehen darfst und natürlich ein großes Angebot an Campingplätzen. Zudem ist das freie stehen am Straßenrand erlaubt, wenn dadurch niemand gestört oder behindert wird.

    Wilde Nahrungssuche

    Ein weitere Vorzug des schwedischen Jedermannsrechts ist das Sammeln von wilden, essbaren Pflanzen im Wald. Ob Pilze, Beeren, Nüsse – für den eigenen Bedarf ist es erlaubt. Jedoch darfst du keine Pflanzen ausgraben.

    Wichtig ist natürlich zu wissen, was du in der Natur essen kannst. Zum Thema ‘Essbare Wildpflanzen’ findest du eine große Auswahl an Lektüre.

    Buchtipps !

    Feuer machen

    Ein Lagerfeuer in der wilden Natur ist natürlich etwas ganz besonderes. Jedoch ist es auch hier sehr wichtig, dass du dich vorab informierst. 

    Gerade im Sommer ist es oft sehr trocken und heiß und meistens besteht ein absolutes Feuerverbot. Informiere dich also vorab über ein etwaiges Brandrisiko und ein mögliches Feuerverbot. Ein Feuerverbot heißt, dass du KEIN Feuer anzünden darfst. Informationen über ein regionales Feuerverbot findest du auf der Webseite des schwedischen Meteorologischen Instituts, mit der App ‘Brandrisk Ute’ oder in jeder Gemeinde.

    Wenn Feuer machen möglich ist, musst du hinterher sicherstellen, dass es auch wieder gelöscht ist. Oft findest du gerade an Badeseen fertige Feuerstellen und Grillpätze, die manchmal sogar mit fertigem Feuerholz und Säge ausgestattet sind. Die App ‘Naturkartan’ ist ein unerlässlicher Begleiter in der Natur und infomiert wo du genau solche Feuerstellen in der Natur findest.

    Werbung: Die mit ➝ gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links.  Wenn du über diesen Link buchst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis natürlich gleich.