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Naturpark

  • Kosta Safari Park | Auf Safarifahrt durch Smålands Wälder

    Die Südschwedische Region Småland ist bekannt für eine unberührte Natur und die endlosen Wälder. Sie ist Heimat unzähliger wilder Tiere. Jedoch weiß jeder nur zu gut, dass die Tiere sehr scheu sind und eine Sichtung in der freien Wildbahn äußerst schwierig ist. Wenn man dann auch noch mit kleinen  Kindern unterwegs ist, grenzt es schon an ein Wunder ein frei lebendes Wildtier zu sehen, da man – zumindest meine Kinder – kilometerweit hört. -).

    Wer trotzdem gerne einen wilden Elch oder ein wild lebendes Bison in seiner natürlichen Umgebung und das aus nächster Nähe sehen möchte, kann dies im Safari Park in Kosta.

    Ein Wald voller Tiere

    Zwischen den Städten Kalmar und Växjö liegt die kleine Stadt Kosta, mitten in Småland. Die Region Kosta ist sehr beliebt und hauptsächlich bekannt durch die schwedischen Glas-Manufaktur Kosta Boda ( ehemalig Kosta Glasbruk ).

    Auf einem 200 Hektar großen Areal bzw. Waldgebiet befindet sich hier der Kosta Safaripark und beherbergt um die 350 Tiere. Neben Bisons, Wildschweinen, Mufflonschafen, Damwild und Rotwild trifft man natürlich auch den König des småländischen Waldes – den Elch. Alle Tiere leben hier in ihrer ganz natürlichen Umgebung, in einem wilden, småländischen Waldgebiet.

    Der Safaripark wird mit seinem eigenen Auto erkundet. Sogar das befahren mit Wohnmobilen und Wohnwagen ist möglich. Da die Straßen gepflegte Schotterwege sind und auch ab und zu ein paar kleinere Steigungen beinhaltet, sollte man jedoch nicht auf ein Auto mit Allrad verzichten. Das Eintrittsticket, welches online oder mit Karte bezahlt werden kann ( kein Bargeld ) ist den ganzen Tag gültig. Da der Park von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet ist, kann man so oft wie man will rein und wieder raus. Da die besten Besuchszeiten morgens um 10 und kurz vor der Dämmerung am Abend sind, bietet es sich natürlich an, wenn man sowieso in der Nähe übernachtet mehrmals wiederzukommen.

    Fazit

    Wir haben sehr darauf gehofft einen Elch zu sehen, nur leider hatten wir an diesem Tag kein Glück. Hier waren wir einfach zur falschen Tageszeit unterwegs. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man am Abend eher die Chance auf eine Elch Sichtung hat. Die stattlichen Bison mit ihren 600 kg sind jedoch eine tolle Alternative und genauso majestätisch in dieser wilden Landschaft anzusehen.

    Auf das Damwild und Rotwild konnten wir leider nur immer einen kurzen Blick aus der Ferne erhaschen, da sie auch sehr scheu sind und sich lieber im dichten Wald verstecken. Hier lohnt sich etwas Geduld mitzubringen und ganz still und ruhig durch den Wald zu fahren. Gerade wenn man im Frühling unterwegs ist, besteht die Möglichkeit Nachwuchs zu sehen. So sind im April schon sehr viele quirlige Frischlinge und auch junge Mufflon-Babies im Safari Park unterwegs. Elche bekommen ihren Nachwuchs erst im Frühsommer. Wer also auf ein Elchkalb hofft, sollte den Park eher im Mai und Juni besuchen.

    Meine Kinder waren vom Safaripark total begeistert und auch wir Großen hatten unseren Spaß. Alles in allem ist dies ein schöner Familienausflug, der auch noch pandemiegerecht ist.

    Infos zum Safaripark

    Adresse: Kosta Safaripark, 360 52 Kosta | kostasafaripark.se | @kosta_safaripark

    Öffnungszeiten: 10:00 – 19:00 Uhr

    Wichtig: Bargeldlos

     

     

    Werbung: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Kosta Safari Park.