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Meerliebe

  • Sudersand Resort Fårö | Familienfreundliches Resort auf Gotland

    Das familienfreundliche Resort Sudersand Resort auf der kleinen gotländischen Insel Fårö überzeugt mit seiner Strandlage an einem der schönsten Sandstrände Gotlands. Die achtgrößte schwedische Insel Fårö ( deutsch: Insel der Schafe ) mit ihren gerade mal 18 km Länge und 7,5 km Breite liegt in der Ostsee und ist mit einer kostenlose Fähre von der Insel Gotland aus in 8 Minuten erreichbar.

    Die Natur und das Meer sind hier allgegenwärtig. Durch seine geringe Besiedelung ist die Natur noch immer unberührt, sehr karg und wild. Die Vegetation und die Landschaft sind durch die jahrhundertelange Beweidung mit Schafen geprägt und auch heute sind Schafe auf der Insel Fårö allgegenwärtig und ein beliebtes Fotomotiv.

    Unterkünfte

    Das Sudersand Resort bietet in seiner weitläufigen Anlage die verschiedenste Unterkunftsmöglichkeiten. Von top modernen Strandhäusern, zweistöckigen Tiny-Häusern, einem kleinen Hotel mit 9 Zimmern und dem wohl schönsten Dünencampingplatz auf Gotland ist hier alles dabei. 

    Während unseres Aufenthaltes übernachteten wir in einem modernen Tiny-Doppelhaus, den sogenannten Parstugor. Das Haus ist 41 m² groß, lichtdurchflutet und verteilt sich auf zwei Ebenen. Es ist sehr familienfreundlich eingerichtet und verfügt über zwei Schlafebenen. Jedes Tiny-Haus hat eine eigene Terrasse die nach Südwesten ausgerichtet ist.

    Die Anlage

    Das Resort befindet sich auf einem weitläufigen Grundstück und bietet neben viel Natur auch eine große Anzahl an Familienaktivitäten wie ein 12-Loch Minigolf Abenteuerplatz, mehrere Pools, zwei Tennisplätze, ein 100 m² großes Fitnessstudio und einen kleinen Wellnessbereich mit einer marokkanischen Sauna und holzbefeuerten Badetonnen. Zudem befindet sich direkt am Strand eine weitere Sauna und eine kleine Grillhütte, die gerade wenn man als größere Familie reist und hier seinen Urlaub verbringt sehr viel Spass macht. 

    Sudersand Strand

    Durch die Lage direkt am feinen weißen Sandstrand von Sudersand Strand bietet sich das Resort natürlich in erster Linie für einen Badeurlaub auf Gotland an. Der Strand ist einer der längsten und schönsten Sandstrände auf Gotland und laut einer Umfrage der schwedischen Tourismusmarketingagentur VisitSweden unter den Top 12 schönsten Sandstränden in ganz Schweden.  Der Strand und seine Dünen werden gerne und viel besucht und sind sogar mit dem Kinderwagen gut zugänglich.

    Der bis zu 25m breite Sandstrand hat sehr feinen, puderzuckerweichen Sand und das Ufer der Bucht fällt sehr flach ab, weshalb der Strand gerade bei Familien mit kleinen Kindern sehr beliebt ist. Die gesamte Strandlinie liegt nach Süden und beschert so den ganzen Tag über Sonne pur. Gerade im Sonnenlicht scheint die Bucht von Sudersand türkis blau und bietet die perfekten Bedingungen für einen wunderbaren Tag am Strand. 

    Da es manchmal sehr windig sein kann und je nach Saison auch sehr voll, bietet es sich an, sich in einer der zahlreichen Vertiefungen zwischen den angrenzenden Dünen bequem zu machen.

    Umgebung

    Vom Sudersand Resort kannst du die kleine Insel Fårö wunderbar erkunden. Besuch zum Beispiel die beliebten und bekannten Rauken von Langhammar, das idyllische Fischerdorf Helgumannen, den Leuchtturm Fårö Fyr oder wandere entlang der Digerhuvud-Küste

    Adresse: Sudersand Resort, Fårö Südersand 5650, 624 67 Fårö | sudersand.se | @sudersandresort

    Werbung: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Sudersand Resort, Gotland.
  • Das kleine Städtchen Pataholm | Ein Spaziergang im Küstenidyll

    Das kleine Küstenstädtchen Pataholm liegt auf einer abgelegenen Halbinsel direkt am Kalmarsund, der Meerenge zwischen der schwedischen Insel Öland und der Provinz Småland. Umgeben von Feldern, Wiesen, Wäldern und der Ostsee lockt dieses idyllische Nest gerade im Sommer Touristen an. Heute wohnen noch eine Handvoll Menschen in dem kleinen Nest an der Ostsee und pflegen ihr kleines Idyll mit sehr viel Liebe und Hingabe.  Ein Spaziergang durch den kleinen Ort ist deshalb wie ein kurzer Ausflug in eine andere Zeit.

    Geschichte Pataholms

     Schifffahrt, Fischerei und Bootsbau haben diese und benachbarte Siedlungen entlang der Ostseeküste über Wasser gehalten. Im 16. Jahrhundert war Pataholm ein geschäftiger Handels- und Zwischenhafen für Segelschiffe und erlebte im 19. Jahrhundert dank der Einführung von Werften seine Blütezeit. 

    Ein Spaziergang

    Über kleine, gepflasterte Gassen geht es für uns vorbei an den stolzen Herrenhäusern der Kaufleute. Vom kleinen Hafen aus kann man bei sichtigem Wetter in der Ferne die Burgruine Borgholm auf der Insel Öland erblicken. Der Hafen lädt auch sonst zum Verweilen ein. Es gibt Picknickplätze und gerade für Kinder wird es hier nicht langweilig. Viele Enten, Gänse und Möwen haben hier ihren Rastplatz und verbringen in der Bucht den Tag. Rund um den Hauptplatz mit seinem Brunnen und den bunten Briefkästen herrscht eine verschlafene Küstenatmosphäre. Hie und da sieht man eine Katze die Straße hinunter huschen und Möwen schreien um die Wette. Die Vorgärten werden gehegt und gepflegt und sind gerade während der Sommermonate ein echter Hingucker.

    Die Einwohner Pataholms sind sehr stolz auf ihre Häuser und haben zwei davon in Heimatmuseen umgewandelt, die auch während einer geführten Tour besucht werden können: den Hullgrensgården und den Harbergska Gård. Im Harbergska Gård gibt es ein kleines Geschäft, welches Leinenkleider, Hüte und Schmuck in eigenem Design anbietet. Auch in den anderen Höfen findet man immer mal wieder kleine Kunsthandwerker, die Schmuck und Keramik verkaufen. 

    Fika im Café Förlig Wind

    Das kleine Café Förlig Wind befindet sich in einem der alten Kaufmannshäuser in Pataholm und wird von drei Schwestern geführt, die in Pataholm aufgewachsen sind. Benannt ist das Café nach dem letzten Handelsschiff Schwedens aus den 1950er Jahren – dem Frachtsegler Förlig Wind – der hier im Heimathafen Pataholm lag. Das Café ist während der Sommersaison geöffnet und hat einen wunderbaren Gastgarten in dem leckerer selbstgebackener Kuchen, Waffeln und kleine Sandwiches serviert werden. 

    Adresse: Pataholm 406, 384 92 Ålem | Auf Karte anzeigen ➝

  • Rubjerg Knude Fyr | Der Leuchtturm auf der Wanderdüne

    Majestätisch und spektakulär

    Ich gebe es zu. Ich liebe Leuchttürme. Es gibt für mich nichts schöneres als ein Besuch in einem Leuchtturm. Ich finde so ein Leuchtturm hat eine unglaubliche Geschichte zu erzählen wie er da so majestätisch über die Küste wacht. Er erzählt von den vielen Schiffen, die er sicher durch Sturm und Nacht geleitet hat, von den vielen traurigen Seelen, die auf der See ihr Leben verloren haben und von der mühsamen Arbeit, die so ein Leuchtturmwärter früher auszuführen hatte.

    Die Geschichte des Leuchtturms Rubjerg Knude hat mich aufgrund seiner besonderen und magischen Lage ganz besonders bewegt. Rubjerg Knude ist nicht umsonst eines der Top Ziele im Nordwesten Jütlands und weit über die Grenzen hinaus berühmt und sehr beliebt.

    Der Leuchtturm ( dän. fyr ) aus dem 1900 ist schon von weitem gut sichtbar. Er liegt imposant auf der 50 m hohen Steilküste zwischen Lønstrup und Løkken und blickt majestätisch und spektkulär über die Westküste und die Nordsee. Damals wurde der Leuchtturm zusammen mit vier Nebengebäuden errichtet und lag 200 m im Landesinnere. Über die Jahrzehnte hat sich auf einer Länge von knapp zwei Kilometer eine bis zu 25 Meter hohe Düne gebildet, die kontinuierlich in Bewegung ist und zu den größten Wanderdünen Europas zählt. Somit rückte das Meer immer näher an den Leuchtturm heran und der Dünensand türmte sich immer höher rund um den Leuchtturm und die Gebäude auf. Über die Jahre wurden viele Versuche unternommen den Sand vom Turm fernzuhalten. Jedoch schlug alles fehl und die Düne wuchs bis zum Jahr 1968 auf eine Höhe von 50 Meter. Dadurch war der Leuchtturm vom Meer aus nicht mehr zu erkennen und der Betrieb wurde eingestellt. 2019 wurde der Leuchtturm dann in einer riesengroßen Aktion um ca. 80 Meter ins Landesinnere verschoben.

    Mit dem Traktorzug

    Wir kamen erst gegen Mittag am großen Parkplatz an und zu dieser Zeit ist es gerade in den Sommermonaten gerammelt voll. Es wimmelt nur so von Menschen, da der Leuchtturm und das Naturschutzgebiet auch bei den Dänen natürlich sehr beliebt ist. Vom Parkplatz aus geht es ca. 1 km durch die wilde Natur Dänemarks Richtung Leuchtturm. Da es an diesem Sommertag jedoch sehr heiß war, haben wir uns für den praktischen Shuttle-Zug entschieden. Gerade mit kleinen Kindern bietet es sich an mit dem Traktorzug zu fahren. Die Fahrt kostet 40 DKK für Erwachsene und 20 DKK für Kinder und startet vom großen Parkplatz aus und endet an der Düne. Dies ist sehr praktisch und natürlich spannender für die Kinder als der lange und anstrengende Fußmarsch.

    Der Leuchtturm-Aufstieg

    Neben der wilden Natur rund um den Leuchtturm ist der Aufstieg zur Leuchtturm-Plattform ein weiteres Highlight. Von hier oben aus erstreckt sich die wilde Nordsee und die spektakuläre wild-romantische Umgebung von Rubjerg Knude. Aber Achtung: Du solltest auf jeden Fall schwindelfrei sein.

    In der Nähe Übernachten

    Das Gebiet rund um Rubjerg Knude ist eine sehr beliebte Urlaubsregion. Es gibt daher eine große Auswahl an Ferienhäusern ➝, Hotels ➝ und Campingplätzen in direkter Umgebung zum Leuchtturm.

    Infos zum Leuchtturm

    Kinder: Mit dem Traktorzug geht es ab dem Parkplatz bis zur Düne und wieder zurück. Die Fahrt kann nur in bar bezahlt werden. Der Traktorzug fährt in den Sommermonaten von 11 – 17 Uhr.

    Sicherheit: Gerade mit kleinen Kindern sollte man sehr achtsam sein. An der Steilküste geht es zum Teil 60 m in die Tiefe. Ein freies Entdecken ist also nicht möglich. Zusätzlich finden sich im Sand Ziegelteile und Mauerteile, an denen man sich sehr leicht verletzen kann.

    Adresse: Fyrvejen 110, 9480 Løkken

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