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Glücklichsein

  • Achtsam durch den Frühling | 7 naturnahe und naturverbundene Ideen

    Wenn nach einem kalten, nicht enden wollenden Winter die Tage wieder merklich länger werden, die ersten Pflanzen sprießen, die Vögel um die Wette zwitschern und die Kraniche und Gänse aus dem Süden ihren Weg wieder in den Norden finden, dann ist es endlich wieder soweit. Der Frühling ist da ! Dieses Gefühl der ersten richtigen Frühlingstage ist einfach in jedem Jahr auf’s neue unbeschreiblich und Leben pur. Gerade hier im Norden ist die Sehnsucht nach Wärme und Helligkeit groß. Deshalb wird der Frühling in Schweden mit jeder Faser deines Körpers wahrgenommen und am liebsten jede Sekunde für spätere Momente konserviert. Damit auch du den Frühling intensiv und mit allen Sinnen erleben kannst, findest du hier 5 Ideen wie du achtsam den Frühling erlebst.

    7 Ideen für mehr Achtsamkeit im Frühling

    #01 Vogelgezwitscher

    Hier in Schweden haben wir das Privileg mitten in der Natur zu leben – umgeben von wilden Wäldern, Wiesen und Seen. Jedes Jahr im Frühling herrschen hier regelrechte Vogelgezwitscher Konzerte. Ich nehme mir gerne Zeit um richtig zuzuhören. Gerade morgens zu früher Stunde oder kurz vor dem Sonnenuntergang geben sie hier nochmals alles und  das Gezwitscher ist zum Teil Ohrenbetäubend. Im Frühling kehren auch die Zugvögel wie Wildgänse und Kraniche aus dem Süden wieder Richtung Norden zurück. Ich liebe das laute Trompeten der Kraniche und das lustig klingende Geschnatter von Wildgänsen, dass mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Finde auch du einen Platz in der Natur und hör einmal richtig zu.

    #02 Tief durchatmen

    Morgens und Abends ist der Duft der Natur am intensivsten. Stell dich rein in das grüne Glück, schließe die Augen und atme einfach mal bewußt ein und aus. Unweigerlich ziehen sich deine Mundwickel nach oben und es breitet sich dieses zufriedene Glücksgefühl in dir aus. Gerade während oder nach einem Regenguß ist ein Spaziergang in der Natur eine außergewöhnliche Sinneserfahrung. Alles ist frisch und die Pflanzen und Bäume riechen noch sehr viel intensiver.

    #03 Sonne tanken wörtlich nehmen

    Nicht umsonst ist der typische Schwede bereits bei 10 Grad mit Shorts unterwegs und bei den ersten Sonnenstrahlen hauptsächlich draußen zu finden. Es wird fleißig Sonne für den nächsten Winter getankt, der ja bekanntermaßen in ein paar Monaten schon wieder eintrifft. Mach es genauso. Setz dich in die Sonne. Schließe die Auge, genieße die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut und freue dich einfach an dem Moment.

    #04 Marmeladenglasmomente schaffen

    Macht es wie die Maus Frederick in dem gleichnamigen Kinderbuch Frederick von Leo Lionni ➝ und sammle Sonnenstrahlen, Farben und Wörter ein für die kalten und grauen Wintertage. Meine Kinder lieben Frühlingssafari – die Jagd nach schönen Blumen, Schnecken, Insekten oder sonstigen Schätzen, die es unterwegs zu entdecken gibt. Nehmt euch vor einmal in der Woche etwas mit euren Kindern zu unternehmen, dass ihr noch nie unternommen habt. Entdeckt neue Orte in der Natur oder macht ein gemeinsames Picknick auf einer Wildblumenwiese.

    #05 Immer der Nase nach

    Frühling ist die Zeit von wildem Bärlauch und anderen Wildkräutern die nur darauf warten entdeckt zu werden.  Auch wenn Bärlauch bei den Kindern nicht wirklich gut ankommt, lieben sie ihn zu pflücken. Der Geruch von wildem Bärlauch betört die Sinne und lässt einen für einen Moment alles um einen herum vergessen. 

    #06 Der Stille lauschen

    Jeder mit Kinder weiß, dass es gar nicht so einfach ist, einfach mal die Stille zu genießen. Wir haben uns deshalb ein kleines Spiel überlegt. Wir versuchen für einige Minuten die Augen zu schliessen und in die Stille zu hören. Nach dieser Zeit darf jeder sagen, was er in der Zeit der Stille wahrgenommen hat. Oftmals ist man überrascht was man wahrnimmt wenn man einfach mal richtig zuhört. Für uns ist es eine gute Übung auch einfach mal in der Situation innezuhalten und der Stille zu lauschen.

    #07 Sehen

    Wer ist nicht mit dem Kinderspiel ” Ich sehe was, was du nicht siehst und die Farbe die ist … ” aufgewachsen !? Es ist ein hervorragendes Spiel um die Aufmerksamkeit der Kinder auf die Natur zu lenken und die Beobachtungsgabe zu fördern. Wir spielen es gerne wenn wir in der Natur unterwegs sind oder auch einfach mal nur wenn wir im Garten sitzen.

    Buchtipps

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     von Ruth Allen

    Ein Self-Care-Guide mit Tipps und Tricks für mehr Gelassenheit und Achtsamkeit im Alltag durch die Natur als Kraftort.

     von Stefano Luca Tosoni

    Tipps und Achtsamkeitsübungen wie du deine angeborene Verbundenheit zur Natur wieder neu entdecken kannst.

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