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Der Lifestyle- und Reiseblog

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Achtsamkeit

Lifestyle Mindset

Verändere Dein Leben: In 5 einfachen Schritten zu einem völlig neuen Ich

Oktober 11, 2024

Jeder von uns hat Momente im Leben, in denen wir tief in uns spüren, dass es Zeit für Veränderung ist. Vielleicht bist du unzufrieden mit deinen täglichen Gewohnheiten, fühlst dich in deinem Job festgefahren oder sehnst dich einfach nach mehr Erfüllung in deinem Leben. In diesen Momenten fragen wir uns oft: Wie verändere ich mein Leben? Doch der Schlüssel zur Veränderung liegt nicht in einem großen, dramatischen Schritt, sondern in den vielen kleinen Handlungen, die du jeden Tag umsetzen kannst. Veränderung beginnt immer bei dir selbst.

Es mag auf den ersten Blick kompliziert oder sogar überwältigend erscheinen, das Leben grundlegend zu verändern. Doch die Wahrheit ist: Oft reicht es, kleine Schritte zu gehen, die, wenn sie konsequent umgesetzt werden, eine immense Wirkung entfalten.

Hier sind 5 einfache, aber kraftvolle Schritte, die dir helfen können, dein Leben in die Richtung zu lenken, die du dir wünschst – hin zu einem neuen, erfüllteren Ich. Kleine Schritte um dein Leben zu verändern.

01 Visionen entwickeln: werde dir über dein Ziel klar

Alles beginnt mit einer klaren Vorstellung. Um wirklich Veränderungen in deinem Leben zu bewirken, musst du dir zuerst darüber klar werden, was du überhaupt willst. Und allein das ist oft nicht gerade einfach 😉

Nimm dir einen Moment Zeit, setze dich an einen ruhigen Ort und visualisiere dein perfektes Leben. Stell dir vor, wie du jeden Morgen aufstehst: Wo befindest du dich? Was machst du? Wie fühlst du dich? Sind es berufliche Erfolge, die du anstrebst, oder geht es dir um persönliche Zufriedenheit und Ausgeglichenheit?

Die Macht der Vorstellungskraft darf nicht unterschätzt werden. Wenn du dir ein klares Bild davon machst, wie dein ideales Leben aussehen soll, fängt dein Verstand an, nach Wegen zu suchen, dieses Bild Realität werden zu lassen. Diese Vision dient als dein Kompass – sie zeigt dir die Richtung, in die du gehen musst, auch wenn der Weg manchmal uneben oder steinig ist. Je klarer und detaillierter du dir deine Zukunft vorstellst, desto einfacher wird es, die täglichen Entscheidungen zu treffen, die dich diesem Ziel näherbringen.

Es ist wichtig, diese Vision nicht nur im Kopf zu behalten, sondern sie auch schriftlich festzuhalten. Schreibe deine Wünsche und Ziele auf – egal, wie groß oder klein sie erscheinen mögen. Diese schriftliche Festlegung hat eine unglaubliche Kraft. Sie macht deine Träume greifbar und konkret. Du kannst sie immer wieder ansehen und dich daran erinnern, warum du bestimmte Dinge tust und wofür du arbeitest. Auch an Tagen, an denen du dich vielleicht entmutigt fühlst, hilft es, einen Blick auf diese Vision zu werfen, um den Fokus nicht zu verlieren.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist, dass deine Vision nicht statisch sein muss. Sie darf sich mit der Zeit entwickeln und anpassen. Vielleicht stellst du unterwegs fest, dass sich deine Prioritäten ändern oder dass dir etwas anderes wichtiger wird, als du ursprünglich gedacht hast. Das ist völlig in Ordnung. Dein Kompass bleibt flexibel und richtet sich nach dem, was für dich in jedem Moment am wichtigsten ist.

Indem du deine Vision immer wieder vor Augen führst, kannst du dein Handeln bewusster danach ausrichten. Frage dich bei jeder Entscheidung: „Bringt mich das meinem Ziel näher?“ Wenn die Antwort „Ja“ lautet, weißt du, dass du auf dem richtigen Weg bist. Wenn die Antwort „Nein“ lautet, ist das ein Zeichen dafür, dass du vielleicht innehalten und deine Richtung neu überdenken musst.

Deine Vision ist aber nicht nur eine Ansammlung von Wünschen, sondern auch ein Spiegel deiner Werte und tiefsten Überzeugungen. Sie spiegelt wider, wer du sein möchtest, wie du leben möchtest und was dich wirklich erfüllt. Sie gibt dir die Klarheit und den Antrieb, die du brauchst, um Hindernisse zu überwinden und deine Komfortzone zu verlassen. Denn echte Veränderung passiert selten in der Komfortzone – sie erfordert Mut und den Willen, etwas Neues zu wagen.

Durch diese klare Vorstellung und die bewusste Ausrichtung deines Handelns kannst du Schritt für Schritt dein Leben in eine neue Richtung lenken. Du wirst sehen, dass es nicht immer die großen, dramatischen Veränderungen sind, die den Unterschied ausmachen. Oft sind es die kleinen täglichen Entscheidungen, die in Summe eine große Transformation bewirken. Deine Vision ist der erste Schritt auf diesem Weg. Mit ihr in der Hand bist du bereit, dein Leben nach deinen eigenen Vorstellungen zu formen und das Beste aus jeder Gelegenheit zu machen.


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#02 Alte Gewohnheiten bewußt erkennen und ändern

Unsere Gewohnheiten bestimmen, wer wir sind, und sie formen unser tägliches Leben, oft ohne dass wir es überhaupt bemerken. Diese automatisierten Verhaltensmuster – ob positiv oder negativ – prägen nicht nur unseren Alltag, sondern auch unsere langfristigen Ergebnisse. Wenn du dein Leben grundlegend verändern willst, ist es entscheidend, dich selbst bewusst zu beobachten und herauszufinden, welche deiner Gewohnheiten dich unterstützen und welche dich zurückhalten.

Häufig schleichen sich negative Gewohnheiten unbemerkt in unser Leben ein. Es könnte sein, dass du deinen Tag mit der Snooze-Taste beginnst, anstatt voller Energie aufzustehen, oder dass du dich immer wieder von sozialen Medien oder anderen Menschen ablenken lässt, anstatt produktiv zu sein. Vielleicht ernährst du dich ungesund, weil es einfacher ist, oder du verbringst Stunden vor dem Fernseher, anstatt dich körperlich zu betätigen. Es sind oft diese kleinen, scheinbar harmlosen Routinen, die uns langfristig zurückhalten und uns davon abhalten, unser volles Potenzial auszuschöpfen.

Der erste Schritt zur Veränderung ist, diese Gewohnheiten zu erkennen. Beobachte dich im Alltag ganz bewusst: Wie startest du deinen Tag? Welche Muster wiederholen sich immer wieder? Diese Selbstbeobachtung hilft dir, Klarheit darüber zu gewinnen, welche Verhaltensweisen förderlich sind und welche dich daran hindern, das Leben zu führen, das du dir wünschst.

Eine besonders kraftvolle Übung ist es, eine Liste deiner täglichen Gewohnheiten zu erstellen und dabei zu markieren, welche dir Energie geben und welche dich Energie kosten. Diese Übung kann dir die Augen öffnen und zeigen, welche Veränderungen notwendig sind. Es geht nicht darum, dich zu verurteilen, sondern dich zu befähigen, bewusste Entscheidungen zu treffen, die dich deinem gewünschten Leben näherbringen.

Sobald du erkannt hast, welche Gewohnheiten dich zurückhalten, kannst du beginnen, diese schrittweise durch positive, unterstützende Routinen zu ersetzen. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass Veränderungen im Verhalten nicht von heute auf morgen geschehen. Es braucht Zeit und Geduld, bis sich neue Gewohnheiten fest in dein Leben integrieren. Forscher sagen, dass es etwa 21 bis 66 Tage dauert, um eine neue Gewohnheit zu etablieren. Dieser Zeitraum mag sich lang anfühlen, aber wenn du dir bewusst machst, wie stark sich diese Veränderungen auf dein Leben auswirken können, wirst du motiviert bleiben.

#03 Leben im Hier und Jetzt

Häufig verlieren wir uns in endlosen Sorgen über die Zukunft oder in dem Bedauern über vergangene Fehler. Wir machen uns Gedanken darüber, was noch kommen könnte, oder grübeln über das, was schon passiert ist – zwei Dinge, die wir weder vorhersagen noch rückgängig machen können. Dieses ständige Denken über die Zeit, die nicht im Hier und Jetzt liegt, raubt uns Energie und hindert uns daran, das Leben wirklich zu erleben. Doch wahre Veränderung, wahres Wachstum und wahre Freude sind nur im gegenwärtigen Moment möglich.

Die Kunst, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren, ist essenziell, wenn du dein Leben verändern möchtest. Es geht darum, Achtsamkeit zu üben – also die bewusste Wahrnehmung dessen, was in diesem Moment geschieht. Achtsamkeit bedeutet, sich selbst, die Umgebung und die eigenen Gedanken ohne Bewertung zu beobachten. Anstatt ständig an die Zukunft zu denken oder in der Vergangenheit zu verweilen, kannst du dich auf den gegenwärtigen Moment fokussieren. Was kannst du in diesem Moment tun, um eine positive Veränderung herbeizuführen? Welche kleinen Schritte kannst du heute gehen, um deinem Ziel näherzukommen?

Wenn du Achtsamkeit in dein Leben integrierst, wird dir klar, dass du nicht von Sorgen über die Zukunft oder dem Bedauern über vergangene Entscheidungen überwältigt sein musst. Diese ständige Beschäftigung mit Dingen, die du nicht beeinflussen kannst, löst nur unnötigen Stress aus. Wenn du jedoch den gegenwärtigen Moment bewusst erlebst, kannst du Stress reduzieren und dich auf die Dinge konzentrieren, die du jetzt in der Hand hast. Dies verleiht dir nicht nur ein Gefühl der Kontrolle, sondern auch inneren Frieden und Ausgeglichenheit.

Achtsamkeit lässt uns die Welt um uns herum und uns selbst auf eine tiefere, klarere Art wahrnehmen. Wir nehmen die kleinen Dinge wahr, die wir normalerweise übersehen – das Zwitschern der Vögel, den Geschmack unseres Kaffees, die warme Sonne auf der Haut. Diese scheinbar kleinen Wahrnehmungen können eine tiefe Wirkung auf unser Wohlbefinden haben, denn sie erinnern uns daran, dass das Leben im Moment geschieht, nicht in der Zukunft und nicht in der Vergangenheit. In diesen Augenblicken finden wir oft eine unerwartete Freude und Dankbarkeit.

Achtsamkeit bedeutet auch, unsere Gedanken und Emotionen zu beobachten, ohne uns von ihnen mitreißen zu lassen. Wenn du achtsam bist, erkennst du, dass Gedanken und Gefühle kommen und gehen, aber du musst nicht auf jeden von ihnen reagieren. Du lernst, Abstand zu gewinnen und dir bewusst zu machen, dass du die Kontrolle darüber hast, wie du auf äußere Einflüsse reagierst. Diese Fähigkeit, ruhig und ausgeglichen zu bleiben, selbst wenn die Welt um dich herum chaotisch erscheint, ist ein kraftvolles Werkzeug auf dem Weg zu einem erfüllteren Leben.

Eine weitere positive Folge von Achtsamkeit ist die Stärkung des Selbstbewusstseins. Wenn du dich regelmäßig in Achtsamkeit übst, entwickelst du ein tieferes Verständnis für dich selbst. Du erkennst, welche Muster du oft durchläufst, wie du auf bestimmte Situationen reagierst und welche Gedanken und Verhaltensweisen dich unterstützen oder behindern. Mit dieser neu gewonnenen Klarheit kannst du bessere Entscheidungen treffen und bewusster handeln, anstatt von automatischen Reaktionen gesteuert zu werden.

Schließlich ermöglicht Achtsamkeit, die eigenen Ziele und Werte klarer zu sehen. Wenn du im Moment lebst, kannst du dich besser auf das fokussieren, was wirklich wichtig ist, anstatt dich von äußeren Ablenkungen oder gesellschaftlichem Druck beeinflussen zu lassen. Du kannst dir die Frage stellen: „Was zählt wirklich in meinem Leben?“ Diese Klarheit führt dazu, dass du deine Zeit und Energie auf die Dinge konzentrierst, die dir wirklich wichtig sind, und weniger Zeit und Energie auf unwichtige Sorgen verschwendest.

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#04 Schritt für Schritt vorangehen

Es ist ein häufiger Fehler, zu glauben, dass Veränderung schnell und radikal geschehen muss. Oft stellen wir uns vor, dass wir unser Leben von heute auf morgen komplett umkrempeln müssen, um Erfolge zu sehen. Doch in Wirklichkeit sind es die kleinen, beständigen Schritte, die langfristig die größten Veränderungen bewirken. Dieses Denken, dass wir alles auf einmal ändern müssen, führt häufig zu Überforderung und Enttäuschung, wenn die sofortigen Ergebnisse ausbleiben. Aber genau hier liegt das Geheimnis: Die besten Veränderungen geschehen schrittweise.

Jeder noch so kleine Schritt, den du in die richtige Richtung machst, bringt dich deinem Ziel näher. Das müssen keine großen, bahnbrechenden Aktionen sein. Veränderung beginnt oft mit ganz simplen Handlungen. Nimm dir beispielsweise vor, morgens 10 Minuten früher aufzustehen, um eine neue Routine zu starten – sei es Meditation, ein kurzer Spaziergang oder das Lesen eines inspirierenden Buchs. Diese kleine Veränderung kann den Ton für deinen ganzen Tag setzen und langfristig mehr Ruhe, Klarheit und Produktivität in dein Leben bringen.

#05 Rückschläge akzeptieren und weitermachen

Veränderung ist kein geradliniger Prozess, und das ist eine der wichtigsten Lektionen, die du auf deinem Weg lernen musst. Zu glauben, dass der Weg zur Veränderung immer gleichmäßig verläuft, führt oft zu Frustration und Enttäuschung. Die Wahrheit ist, dass es Höhen und Tiefen geben wird, und du wirst Momente erleben, in denen du ins Stocken gerätst oder sogar Rückschläge erfährst. Doch genau hier liegt die Chance für Wachstum.

Rückschläge sind kein Zeichen des Scheiterns. Im Gegenteil – sie sind ein natürlicher Teil des Veränderungsprozesses. Jeder Mensch, der sich jemals erfolgreich verändert hat, sei es persönlich oder beruflich, kennt diese Phasen. Es wird Zeiten geben, in denen du Zweifel hast, müde bist oder das Gefühl hast, nicht voranzukommen. Das ist normal. Wichtig ist, wie du mit diesen Phasen umgehst. Anstatt dich von ihnen entmutigen zu lassen, kannst du sie als Gelegenheit nutzen, um zu reflektieren, zu lernen und gestärkt daraus hervorzugehen.

Ein entscheidender Punkt ist die Geduld mit dir selbst. Veränderung passiert nicht über Nacht, und es ist absolut in Ordnung, wenn du mal langsamer vorankommst oder sogar für eine Weile stehenbleibst. Anstatt dich für Fehler oder Rückschläge zu verurteilen, solltest du sie als wertvolle Erfahrungen betrachten. Jeder Rückschlag bietet dir die Chance, genauer hinzusehen: Was hat nicht funktioniert? Warum bist du ins Stocken geraten? Was kannst du anders machen? Diese Fragen helfen dir, aus deinen Fehlern zu lernen und deine Strategie anzupassen, um beim nächsten Versuch besser vorbereitet zu sein.

Sei dir bewusst, dass Selbstmitgefühl ein wichtiger Teil des Veränderungsprozesses ist. Niemand ist perfekt, und es gibt keine Veränderung ohne Hindernisse. Wenn du zu hart mit dir selbst ins Gericht gehst, riskierst du, deine Motivation zu verlieren. Sei stattdessen geduldig mit dir und erkenne an, dass jeder Fehler dich näher zu deinem Ziel bringt – solange du bereit bist, daraus zu lernen.

Es hilft auch, sich daran zu erinnern, dass selbst die erfolgreichsten Menschen Rückschläge erleben. Die Menschen, die wir bewundern – ob in der Geschäftswelt, im Sport oder im persönlichen Leben – haben fast alle schwierige Zeiten durchgemacht. Doch was sie von anderen unterscheidet, ist ihre Fähigkeit, weiterzumachen. Sie lassen sich von Rückschlägen nicht dauerhaft entmutigen, sondern sehen sie als Teil des Weges. Der Schlüssel liegt darin, nicht aufzugeben, selbst wenn es schwerfällt.

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Slow living

Naturkinder | 5 Gründe warum Natur den Kindern guttut

September 2, 2022

Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind sehr wichtig für die Entwicklung. Gerade dieser frühe und persönliche Kontakt zur Natur stellt wichtige Weichen für das Leben eines Kindes.

In diesen frühen Jahren können Eltern das Wohlbefinden der Kinder ein Leben lang positiv beeinflussen, indem sie viel Zeit draußen verbringen. Kinder brauchen das Spiel in der Natur, um zu sich selbst zu finden und sich zu entwickeln. Kinder sind von Natur aus neugierig und entdeckungsfreudig. In ihrer kindlichen Fantasie ist alles möglich. Die Natur bietet dafür die ideale Bühne. Im Freien können Kinder ihrer Neugierde freien Lauf lassen, sich bewegen, die Umgebung erforschen, und ihre Fantasie ausleben. Sie können Risiken eingehen, hinterfragen, experimentieren, entdecken, singen, tanzen und sich Dinge vorstellen. Allerdings wird immer weniger Zeit für die Natur und somit auch für die Entwicklung von Kindern in der Natur genutzt. Dabei ist es gerade für die körperliche, geistige und soziale Entwicklung von Kindern überaus wichtig, Zeit in der Natur zu verbringen. Sie müssen erforschen, Risiken eingehen, hinterfragen, experimentieren, entdecken, singen, tanzen und sich Dinge vorstellen können. All dies ist in der Natur reichlich möglich.

"Encourage your child to have muddy, grassy or sandy feet by the end of each day, that’s the childhood they deserve.” ~Penny Whitehouse

5 Gründe für mehr Draußenzeit als Familie

#01 Selbstvertrauen aufbauen

In der heutigen, schnelllebigen Zeit ist es wichtig, dass Kinder die Möglichkeit haben, sich frei zu bewegen und die Natur zu erkunden. Denn nur so können sie ihr Selbstvertrauen stärken und lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. In der Natur gibt es keine Grenzen und Kinder können sich voll und ganz austoben. Sie können schwimmen, klettern, springen – alles ist möglich! Und dabei lernen sie auch noch etwas über die Umwelt und die Tiere.

Draußen spielen hilft Kindern ganz selbstverständlich Selbstvertrauen aufzubauen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob es große oder kleine Risiken sind, die sie eingehen. Wenn Kinder auf einen Baum klettern, essbare Beeren identifizieren können oder ein Zelt selbst aufbauen, wächst der Glaube an ihre eigenen körperlichen Fähigkeiten und genau diese Fähigkeit wird ihnen ein Leben lang nützen.

#02 Unabhängigkeit lernen

Ständig sind Kinder umgeben von Erwachsenen, sei es in der Familie, im Freundeskreis oder in der Schule. Viele Erfahrungen machen sie aber alleine – und das ist auch gut so! Denn nur so können sie lernen, eigenständig zu sein und ihren Weg zu finden.

In der Natur haben Kinder die Möglichkeit, ganz auf sich gestellt zu sein und ihre Grenzen auszutesten. Hier können sie spielerisch erfahren, was es heißt, eigenständig zu entscheiden und die Folgen ihrer Handlungen zu tragen. Gleichzeitig lernen sie aber auch, mit Enttäuschung und Misserfolg umzugehen. Wenn dein Kind lernt, alleine oder mit Freunden die Natur zu erkunden, lernt es Unabhängigkeit. Kinder haben oft sehr wenig Einfluss darauf, was in ihrem Leben passiert. Wenn sie jedoch in der Natur spielen, dürfen sie ihre eigenen Entscheidungen treffen. Es sind gerade die kleinen Momente und Entscheidungen wie der Bau eines Hauses mit Ästen, die die Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit des Kindes fördern und die Entscheidungsfähigkeit verbessert.

#03 In Bewegung bleiben

Kinder verbringen viel zu viel Zeit im Haus, vor dem Fernseher oder vor anderen elektronischen Geräten. Gerade bei schlechtem Wetter ist es zudem nicht immer einfach, Kinder zum draußen spielen zu bewegen. Jedoch können Kinder nur im Freien „frei spielen“.

Die Natur ist ein wundervolles Spielfeld für Kinder. Draußen gibt es immer etwas Neues zu entdecken und die Möglichkeiten sind grenzenlos – ganz anders als in der Stadt oder vor dem Fernseher. Nur draußen haben sie die Freiheit und den Raum, um zu rennen, zu springen, sich zu drehen, zu krabbeln, zu klettern, Muskeln aufzubauen und ihr Gleichgewicht zu perfektionieren. Draußen an der frischen Luft bekommen Kinder mehr Tageslicht und Bewegung, was gut für die Augen und den Körper ist. Da sich die Fettleibigkeitsrate bei Kindern in den letzten Jahrzehnten dramatisch verschlechtert hat, ist es gerade deshalb wichtig, Kinder früh an ein aktives Leben in der Natur zu gewöhnen.

#04 Fantasie ausleben

Kinder haben eine unglaubliche Fantasie und können stundenlang damit beschäftigt sein, in der Natur herumzutollen. Dabei ist es egal, ob sie einen Wald, eine Wiese oder nur ein paar Bäume zur Verfügung haben. Sobald sie draußen sind, lassen sie ihrer Fantasie freien Lauf und erfinden die tollsten Spiele.

Es entstehen Räuberhöhlen im nächsten Gebüsch, es werden Schätze gesammelt und Bäume bezwungen. Studien zeigen, dass Kinder, die auf Bildschirme starren, lediglich zwei Sinne verwenden, was die Wahrnehmungsfähigkeit natürlich ernsthaft beeinträchtigen kann. Wenn Kinder Bäume oder Gras berühren, Pflanzen und Blumen riechen, die Wolken beobachten oder den Regen und Schnee auf den Lippen schmecken, werden alle ihre Sinne angeregt.

#05 Soziale Kompetenzen

In unserer schnelllebigen Zeit, in der alles immer mehr und schneller geht, wird es für Kinder immer schwieriger soziale Kompetenzen zu erlernen. Dennoch ist es wichtig, dass Kinder lernen, mit anderen Kindern umzugehen und Konflikte zu lösen. Ein großer Teil der sozialen Kompetenz wird bereits in den ersten Lebensjahren erlernt. In dieser Zeit lernen die Kinder die Regeln des Zusammenlebens und können so ihr Umfeld besser verstehen.
Doch auch später noch ist es wichtig, dass Kinder die Möglichkeit haben, soziale Kompetenz zu entwickeln und zu vertiefen. Dies kann beispielsweise in der Natur geschehen.

In der freien Natur gibt es keine vorgegebenen Regeln und Grenzen, sodass die Kinder ihre eigenen Grenzen ausloten können. Sie müssen lernen, auf andere Rücksicht zu nehmen und deren Bedürfnisse zu akzeptieren. Gleichzeitig haben sie in der Natur die Möglichkeit, sich frei zu entfalten und ihre Ideen umzusetzen. Kinder, die im Freien spielen, haben bessere Freundschaften und eine besser psychosoziale Gesundheit. Wenn Kinder draußen spielen, Spiele erfinden oder mit Geschwistern und Gleichaltrigen zusammenarbeiten, um Festungen aus Ästen zu bauen oder Käfer und Schmetterlinge zu fangen, lernen sie außerdem zusammenzuarbeiten, Kompromisse einzugehen und Lösungen für Probleme zu finden.

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Slow living

Die Magie des Morgens | Wer früh aufsteht hat mehr vom Leben

Juni 1, 2022

Wenn der Wecker morgens um 05:00 Uhr klingelt, ist das für viele eine Horrorvorstellung. Und auch ich hätte mir nie vorstellen können, dass das Spaß macht. Inzwischen ist es für mich das Größte und ich genieße jede Sekunde dieser Magie am Morgen.

Als ich kurz nach unserer Auswanderung nach Schweden, eigentlich mehr aus der Situation heraus, damit angefangen habe, täglich um 5.00 Uhr aufzustehen, hat sich mein ganzes Leben zum Positiven verändert. In Schweden wird es im Frühling und im Sommer sehr früh morgens hell. Ab 04:00 Uhr ist es hier ab Mai bis August taghell und es ist einfach sehr schwer lange zu schlafen. Ich war also öfters morgens um 04:00 Uhr wach und habe festgestellt, wie ausgeglichen ich durch den Tag komme und wie diese Me-Time mir morgens guttut. Ich habe mich trotz dieser 2 Stunden weniger Schlaf energiegeladener gefühlt und hatte endlich wieder das Gefühl, dass ich etwas geschafft bekommen habe. Ich fühlte mich ausgeglichen und in mir ruhend glücklich und dieses Gefühl tat einfach sehr gut. Ziemlich schnell hat sich daraus ein Rhythmus ergeben und der körperliche Biorhythmus hat sich ganz leicht und automatisch an dieses frühe aufstehen gewöhnt. Inzwischen werde ich schon vor dem Wecker wach und das zur richtigen Uhrzeit. Was mich jedes Mal aufs neue fasziniert.  

Ich weiß genau, warum ich morgens aufstehe und habe ein Ziel und eine Vision vor Augen. Das motiviert mich und macht das frühe aufstehen so einfach. Ich genieße diese Zeit so sehr, weil ich weiß, dass es meine Zeit ist.

Früh aufstehen: so klappt’s.

Ein leises „geweckt-werden“, um die anderen Familienmitglieder nicht zu stören, war für mich zu Beginn die größte Challenge beim Früh aufstehen. Ein herkömmlicher Wecker fällt schon mal flach, da er einfach zu laut ist. Ich habe es eine Zeit lang mit einem Handyalarm versucht, aber auch das fand ich erstens Mal sehr unbequem und immer noch zu laut für die Kinderohren, die ja alles hören und meistens sofort aufrecht im Bett sitzen, wenn sich im Haus etwas tut. Inzwischen nütze ich eine Smartwatch ➝, die leichte Vibrationen zur Weckzeit auslöst, und das funktioniert sehr gut. Es ist tatsächlich so, dass die Kinder dieses vibrieren überhaupt nicht spüren und schon gar nicht hören.

"Good or bad day. It's your morning decision."

4 Gründe für ein frühes Aufstehen

#01 Die morgendliche Stille

Gerade die Mamas unter euch kennen es nur zu gut. Die Tage sind straff geplant und es gibt keine 5 Minuten am Tag, die eine Mama für sich selbst nützen kann. Erst Abends kommt die Zeit dafür, wenn die Kinder schlafen und die To-dos so weit erledigt sind, doch dann ist man meistens einfach zu erledigt auch nur noch einen klaren Gedanken zu fassen. Seit ich früh aufstehe, genieße ich diese Stille so sehr, dass ich es kaum in Worte fassen kann, wie viel Freude das bereitet. Sehr oft sitze ich einfach nur da, schaue aus dem Fenster und genieße die Stille eines schlafenden Hauses. Endlich Zeit, einen klaren Gedanken zu fassen. Endlich Zeit für mich und sich mit meinen Träumen und Plänen im Leben zu befassen. Und das ganz ohne schlechtes Gewissen.

#02 Die Kreativität fließt

Ziemlich schnell habe ich gemerkt, dass die Stille, die mich morgens umgibt, sich auch in meiner Kreativität zeigt. Die Magie eines Morgens ermöglicht ein Schaffen, das ohne Zwang und ohne Ablenkung entsteht. Und alleine die kleine Veränderung, morgens früh aufzustehen, bringt dich auf ganz neue Ideen und lenkt dich in neue Bahnen. Es entwickelt sich ein richtiger Workflow, da du morgens einfach nicht jede Minute unterbrochen wirst und du dich konzentrierst voll und ganz deiner Arbeit widmen kannst.

#03 Ein Morgenritual nur für mich

Nicht um sonst heißt es, dass der Morgen über den Tag entscheidet. Und so wie wir in den Tag starten, wird der Tag auch werden. Um dir das Aufstehen zu Beginn zu erleichtern, braucht das Gehirn irgendeine Art von Belohnung. Da ich den Morgen speziell für mich und meine Gedanken verwende, hat sich diese Belohnung im Gehirn auch sehr schnell eingestellt und das frühe Aufstehen war nie ein Problem. 

Ich gestalte meinen Morgen je nach Stimmung und somit kann er sehr stark variieren. Es kann sein, dass du mich morgens um 05:00 zwischen Bärlauch und Wildblumen findest, da ich zu dieser Zeit sehr gerne draußen unterwegs bin. Zusätzlich nütze ich die Zeit, um produktiv und ungestört zu arbeiten. Was sich auch zu einem Morgenritual entwickelt hat, ist die Arbeit an mir und meiner Persönlichkeit. Ich liebe es morgens Podcasts zu hören oder Bücher zu lesen, um mich selbst besser kennenzulernen.

Das einzigartige und schöne an einem Morgenritual zu so früher Stunde ist, dass es wirklich nur um dich geht. Du bist der Hauptdarsteller dieser Zeit. Es geht morgens nur um deine Bedürfnisse und um deine Wünsche im Leben.

#04 Das Gestalten meiner Zeit

Die frühen Morgenstunden gehören ganz mir und ich kann sie nach Lust und Laune selbst gestalten. Jeder der Kinder hat weiß, wie rar diese Momente sind. Gerade deswegen ist mir diese morgendliche Zeit umso wichtiger. Wie ich diese Zeit gestalte, hängt immer etwas von der Lust ab und wie und wonach ich mich gerade fühle. Jedoch gibt es ein paar Standards in meinen Morgenritualen, die ich nicht missen möchte und ohne die ich nicht in den Tag starte.

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Lifestyle Slow living

Achtsam durch den Frühling | 7 naturnahe und naturverbundene Ideen

März 7, 2022
Schweden

Wenn nach einem kalten, nicht enden wollenden Winter die Tage wieder merklich länger werden, die ersten Pflanzen sprießen, die Vögel um die Wette zwitschern und die Kraniche und Gänse aus dem Süden ihren Weg wieder in den Norden finden, dann ist es endlich wieder so weit. Der Frühling ist da ! Dieses Gefühl der ersten richtigen Frühlingstage ist einfach in jedem Jahr aufs neue unbeschreiblich und Leben pur. Gerade hier im Norden ist die Sehnsucht nach Wärme und Helligkeit groß. Deshalb wird der Frühling in Schweden mit jeder Faser deines Körpers wahrgenommen und am liebsten jede Sekunde für spätere Momente konserviert. Damit auch du den Frühling intensiv und mit allen Sinnen erleben kannst, findest du hier 5 Ideen, wie du achtsam den Frühling erlebst.

Damit auch du den Frühling intensiv und mit allen Sinnen erleben kannst, findest du hier 7 Ideen, wie du achtsam den Frühling erlebst.

7 Ideen für mehr Achtsamkeit im Frühling

#01 Vogelgezwitscher

Hier in Schweden haben wir das Privileg mitten in der Natur zu leben – umgeben von wilden Wäldern, Wiesen und Seen. Jedes Jahr im Frühling herrschen hier regelrechte Vogelgezwitscher Konzerte. Ich nehme mir gerne Zeit, um richtig zuzuhören. Gerade morgens zu früher Stunde oder kurz vor dem Sonnenuntergang geben sie hier nochmals alles und das Gezwitscher ist zum Teil ohrenbetäubend. Im Frühling kehren auch die Zugvögel wie Wildgänse und Kraniche aus dem Süden wieder Richtung Norden zurück. Ich liebe das laute Trompeten der Kraniche und das lustig klingende Geschnatter von Wildgänsen, dass mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Finde auch du einen Platz in der Natur und hör einmal richtig zu.

#02 Tief durchatmen

Morgens und Abends ist der Duft der Natur am intensivsten. Stell dich rein in das grüne Glück, schließe die Augen und atme einfach mal bewusst ein und aus. Unweigerlich ziehen sich deine Mundwickel nach oben und es breitet sich dieses zufriedene Glücksgefühl in dir aus. Gerade während oder nach einem Regenguss ist ein Spaziergang in der Natur eine außergewöhnliche Sinneserfahrung. Alles ist frisch und die Pflanzen und Bäume riechen noch sehr viel intensiver.

#03 Sonne tanken

Nicht umsonst ist der typische Schwede bereits bei 10 Grad mit Shorts unterwegs und bei den ersten Sonnenstrahlen hauptsächlich draußen zu finden. Es wird fleißig Sonne für den nächsten Winter getankt, der ja bekanntermaßen in ein paar Monaten schon wieder eintrifft. Mach es genauso. Setz dich in die Sonne. Schließe die Augen, genieße die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut und freue dich einfach an dem Moment.

#04 Marmeladenglasmomente schaffen

Mach es wie die Maus Frederick in dem gleichnamigen Kinderbuch Frederick von Leo Lionni ➝ und sammle Sonnenstrahlen, Farben und Wörter ein für die kalten und grauen Wintertage. Meine Kinder lieben Frühlingssafari – die Jagd nach schönen Blumen, Schnecken, Insekten oder sonstigen Schätzen, die es unterwegs zu entdecken gibt. Nimm dir vor, einmal in der Woche etwas mit deinen Kindern zu unternehmen, dass ihr noch nie unternommen habt. Entdeckt neue Orte in der Natur oder macht ein gemeinsames Picknick auf einer Wildblumenwiese.

#05 Immer der Nase nach

Frühling ist die Zeit von wildem Bärlauch und anderen Wildkräutern, die nur darauf warten entdeckt zu werden.  Auch wenn Bärlauch bei den Kindern nicht wirklich gut ankommt, lieben sie ihn zu pflücken. Der Geruch von wildem Bärlauch betört die Sinne und lässt einen für einen Moment alles um einen herum vergessen. 

#06 Der Stille lauschen

Jeder mit Kindern weiß, dass es gar nicht so einfach ist, einfach mal die Stille zu genießen. Wir haben uns deshalb ein kleines Spiel überlegt. Wir versuchen für einige Minuten die Augen zu schließen und in die Stille zu hören. Nach dieser Zeit darf jeder sagen, was er in der Zeit der Stille wahrgenommen hat. Oftmals ist man überrascht, was man wahrnimmt, wenn man einfach mal richtig zuhört. Für uns ist es eine gute Übung auch einfach mal in der Situation innezuhalten und der Stille zu lauschen.

#07 Sehen

 

Wer ist nicht mit dem Kinderspiel Ich sehe was, was du nicht siehst und die Farbe, die ist …  aufgewachsen !? Es ist ein hervorragendes Spiel, um die Aufmerksamkeit der Kinder auf die Natur zu lenken und die Beobachtungsgabe zu fördern. Wir spielen es gerne, wenn wir in der Natur unterwegs sind oder auch einfach mal nur, wenn wir im Garten sitzen.

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