• Die Magie des Morgens | Wer früh aufsteht hat mehr vom Leben

    Wenn der Wecker morgens um 05:00 Uhr klingelt ist das für viele eine Horrorvorstellung. Und auch ich hätte mir nie vorstellen können, dass das Spaß macht. Inzwischen ist es für mich das Größte und ich genieße jede Sekunde dieser Magie am Morgen.

    Als ich kurz nach unserer Auswanderung nach Schweden eigentlich mehr aus der Situation heraus damit angefangen habe täglich um 5.00 Uhr aufzustehen, hat sich mein ganzes Leben zum Positiven verändert. In Schweden wird es im Frühling und im Sommer sehr früh morgens hell. Ab 04:00 Uhr ist es hier im Mai und Juni taghell und es ist einfach sehr schwer lange zu schlafen. Ich war also öfters morgens um 04:00 Uhr wach und habe festgestellt wie ausgeglichen ich durch den Tag komme und wie diese Me-Time mir morgens gut tut. Ich habe mich trotz dieser 2 Stunden weniger Schlaf Energiegeladener gefühlt und hatte endlich wieder das Gefühl, dass ich etwas geschafft bekommen habe. Ich fühlte mich ausgeglichen und in mir ruhend glücklich und dieses Gefühl tat einfach sehr gut. Ziemlich schnell hat sich daraus ein Rhythmus ergeben und der körperliche Biorhythmus hat sich ganz leicht und automatisch an dieses frühe aufstehen gewöhnt. Inzwischen werde ich schon vor dem Wecker wach und das zur richtigen Uhrzeit. Was mich jedes Mal auf’s neue fasziniert.  

    Ich weiß genau warum ich morgens aufstehe und habe ein Ziel und eine Vision vor Augen. Das motiviert mich und macht das frühe aufstehen so einfach. Ich genieße diese Zeit so sehr weil ich weiß, dass es meine Zeit ist.

    Früh aufstehen: So klappt's.

    Ein leises “geweckt-werden” um die anderen Familienmitglieder nicht zu stören, war für mich zu Beginn die größte Challenge beim Früh aufstehen. Ein herkömmlicher Wecker fällt schon mal flach, da er einfach zu laut ist. Ich habe es eine Zeit lang mit einem Handyalarm versucht aber auch das fand ich erstens Mal sehr unbequem und immer noch zu laut für die Kinderohren die ja alles hören und meistens sofort aufrecht im Bett sitzen, wenn sich im Haus etwas tut. Inzwischen nütze ich eine Smartwatch die leichte Vibrationen zur Weckzeit auslöst und das funktioniert sehr gut. 

    "Good or bad day. It's your morning decision."

    4 Gründe für ein frühes Aufstehen

    #01 Die morgendliche Stille

    Gerade die Mamas unter euch kennen es nur zu gut. Die Tage sind straff geplant und es gibt keine 5 Minuten am Tag die eine Mama für sich selbst nützen kann. Erst Abends kommt die Zeit dafür, wenn die Kinder schlafen und die To-Do’s soweit erledigt sind, doch dann ist man meistens einfach zu erledigt auch nur noch einen klaren Gedanken zu fassen. Seit ich früh aufstehe, genieße ich diese Stille so sehr, dass ich es kaum in Worte fassen kann wieviel Freude das bereitet. Sehr oft sitze ich einfach nur da, schaue aus dem Fenster und genieße die Stille eines schlafenden Hauses. Endlich Zeit einen klaren Gedanken zu fassen. Endlich Zeit für mich und sich mit meinen Träumen und Plänen im Leben zu befassen. 

    #02 Die Kreativität fließt

    Ziemlich schnell habe ich gemerkt, dass die Stille die mich Morgens umgibt sich auch in meiner Kreativität zeigt. Die Magie eines Morgens ermöglicht ein Schaffen, dass ohne Zwang und ohne Ablenkung entsteht. Und alleine die kleine Veränderung, morgens früh aufzustehen, bringt dich auf ganz neue Ideen und lenkt dich in neue Bahnen. Es entwickelt sich ein richtiger Work-Flow, da du morgens einfach nicht jede Minute unterbrochen wirst und du dich konzentrierst voll und ganz deiner Arbeit widmen kannst.

    #03 Ein Morgenritual nur für mich

    Nicht um sonst heißt es, dass der Morgen über den Tag entscheidet und so wie wir in den Tag starten, wird der Tag auch werden.Um dir das Aufstehen zu Beginn zu erleichtern, braucht das Gehirn irgendeine Art von Belohnung. Da ich den Morgen speziell für mich und meine Gedanken verwende, hat sich diese Belohnung im Gehirn auch sehr schnell eingestellt und das frühe aufstehen war nie ein Problem. 

    Ich gestalte meinen Morgen je nach Stimmung und somit kann er sehr stark variieren. Es kann sein, dass du mich morgens um 05:00 zwischen Bärlauch und Wildblumen findest, da ich zu dieser Zeit sehr gerne draußen unterwegs bin. Zusätzlich nütze ich die Zeit um produktiv und ungestört zu arbeiten. Was sich auch zu einem Morgenritual entwickelt hat, ist die Arbeit an mir und meiner Persönlichkeit. Ich liebe es morgens Podcasts zu hören oder Bücher zu lesen um mich selbst besser kennenzulernen.

    Das einzigartige und schöne an einem Morgenritual zu so früher Stunde ist, dass es wirklich nur um dich geht. Du bist der Hauptdarsteller dieser Zeit. Es geht morgens nur um deine Bedürfnisse und um deine Wünsche im Leben.

    #04 Das Gestalten meiner Zeit

    Die frühen Morgenstunden gehören ganz mir und ich kann sie nach Lust und Laune selbst gestalten. Jeder der Kinder hat weiß wie rar diese Momente sind. Gerade deswegen ist mir diese morgendliche Zeit umso wichtiger. Wie ich diese Zeit gestalte hängt immer etwas von der Lust ab und wie und wonach ich mich gerade fühle. Jedoch gibt es ein paar Standards in meinen Morgenritualen die ich nicht missen möchte und ohne die ich nicht in den Tag starte.

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     von Lina Jachmann

    Die Art und Weise wie wir in unseren Tag starten, entscheidet maßgeblich darüber wie der restliche Tag verläuft. Mit Hilfe von Morgenritualen lässt sich der Tag bewußt lenken.

     von Robin Sharma

    Ein Klassiker für alle Frühaufsteher, die sich bewußt Zeit für ihre persönliche Weiterentwicklung nehmen möchten.

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  • Unterwegs mit dem WoMo | Was mich das Nomadenleben gelehrt hat

    Als wir im Frühling unser Haus verkauften und in den Wohnwagen zogen, hatten wir keine Ahnung, wie das Leben im Wohnwagen aussehen würde oder wie es für uns als Familie weitergeht. Es gab keinen wirklichen Plan nur die Idee einfach mal mehr Zeit als Familie zu verbringen und etwas Abstand vom alltäglichen Leben zu gewinnen. Da wir vieles immer schon anders als der Mainstream gemacht haben und Entscheidungen oft nach dem Bauchgefühl getroffen haben, ist es bei vielen auf Unverständnis gestossen. Jedoch hat es sich bei uns von Anfang an richtig angefühlt.

    Was als zaghafte vielleicht auch etwas verrückte Reise begann – ein mutiger Sprung ins Unbekannte – ist zur besten Entscheidung unseres Lebens geworden. Wir sind nach dieser Reise mutiger, stärker und glücklicher zurückgekehrt. Wir sind enger verbunden mit uns selbst, innerhalb der Familie, und mit der Natur. 

    Unser Reiseplan war eigentlich keinen Plan zu haben. Wir reisten von einem Ort zum nächsten, ohne den Wunsch zu haben, Dinge oder Orte von der Liste abzuhaken. Tatsächlich hatten wir keine Liste und ließen uns einfach so treiben. Von Anfang an haben wir uns dafür entschieden, einfach langsamer zu werden und zusammen zu sein und gemeinsam schöne Momente zu erleben.

    Diese intensiven Wochen im WoMo haben uns mehr über das Leben gelehrt als die Jahre zuvor und wir würden es jederzeit wiederholen.

    #1 Die Zeit rennt und die Kinder werden größer

    Die Zeit vergeht wie im Flug, besonders dann wenn man Spaß hat. Die Kinder wachsen so schnell. Gerade auf einer solchen Reise wird einem das so richtig bewusst. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man ungefähr 18 Sommer mit seinen Kindern verbringen kann, bis sie flügge und unabhängig werden. Und das ist so wahr. Es ist nur eine kurze Zeit, in der sie so klein sind und jeder Moment als Familie zählt. Von Tag zu Tag haben wir mehr gelernt im hier und jetzt zu leben und das Beste aus dem “Heute” zu machen und das gute auch an “schlechten Tagen” zu sehen. 

    #2 Draußenliebe und die Natur genießen

    Wir erlebten natürlich auch viele stressige Momente und unzählige Auseinandersetzungen, weil wir von dieser neuen Situation zum Teil völlig überwältigt waren. Und nur weil man in einem Wohnwagen lebt und als Nomade atemberaubende Orte besucht, ist nicht alles eitle Wonne. Es bleibt die Herausforderung, auf engstem Raum ein ordentliches Familienleben zu führen. Es gibt keine Privatsphäre, um etwas Luft voneinander zu bekommen. Wenn es mal wieder in Strömen regnet, die Kinder nörgeln und der Partner einen auf den Wecker geht, ist die Sehnsucht nach mehr Platz und Abstand groß. Es gibt in einem WoMo aber leider kaum Möglichkeiten, Meinungsverschiedenheiten oder mieser Laune zu entkommen. Jedoch haben wir gerade in solchen Situationen gemerkt, dass es besser ist, draußen an der frischen Luft damit umzugehen. Die Natur beruhigte immer unsere Seele und unseren Geist und nach einem langen Strandspaziergang oder einer Wanderung durch den Wald war alles wieder in Ordnung.

    #3 Langsam und bewusst reisen

    Als großer Fan von langsamen und bewussten Reisen war uns schon im vor hinein bewusst, dass wir von Listen mit Sehenswürdigkeiten und langen Reisetagen absehen werden, sondern es uns in erster Linie um die Erfahrungen unterwegs ging. Getreu nach dem Motto ” Die Reise ist das Ziel” wollten wir diese intensive Zeit mit allen Sinnen genießen und uns einfach planlos darauf einlassen. 

    Wir sind alle paar Tage für eine oder mal zwei Stunden gefahren, unterwegs durch kleine Städte geschlendert, haben immer sehr viel Zeit im draußen erlebt und haben so ziemlich schnell auch unterwegs einen ausgeglichenen Familienrhythmus gefunden. Wenn wir von einem Ort besonders fasziniert waren, sind wir auch immer mal wieder spontan ein paar Tage länger geblieben.

    #4 Das einfache Leben "on the road"

    Wir sind schon oft umgezogen und haben an den verschiedensten Orten gelebt. Auch deshalb ist uns ein minimalistischer Lebensstil geblieben und auch mit Kindern versuchen wir diesen Lebensstil zu leben. Es fiel uns also nicht wirklich schwer unsere Sachen auszusortieren und uns zu entschieden was mit muss, und was eingelagert wird. Bei jedem neuen “Aussortieren” wird einem immer wieder bewußt, dass man nicht viel zum Leben braucht und man doch immer wieder zuviel anhäuft. Es ist ein befreiendes Gefühl, nur das Nötigste mitzunehmen und sich bewußt für Dinge zu entscheiden.

    Wir haben das einfach leben sehr genoßen. Barfuß am Strand spazieren zu gehen, zufällige Begegnungen mit Menschen oder ein einfacher, frischer Snack vom Markt.

    #5 Eine neue Perspektive

    Auch wir wurden im klassischen Sinne erzogen und sind in einem typischen Umfeld von Vollzeitjobs und Hypotheken aufgewachsen. Da es kein richtig oder falsch im Leben gibt, sondern jeder seinen Lebensweg selbst finden muss, ist es jedoch von Zeit zu Zeit gut die Perspektive zu wechseln. Wir haben schon relativ früh festgestellt, dass uns die klassische Art zu Leben nicht erfüllt und nicht glücklich macht. Gerade für Kinder bietet ein Nomadenleben die perfekte Umgebung ein Verständnis dafür zu entwickeln wie sie Leben möchten. Sie werden nicht nur offener was fremde Kulturen, fremdes Essen oder fremde Sprachen angeht, sondern können sich auch mehr selbst ausprobieren. 

    #6 Just do it

    Ich weiß. Dieser Satz ist ziemlich abgedroschen, jedoch trifft es alles so ziemlich auf den Punkt. Warte nicht auf den perfekten Zeitpunkt im Leben, denn den gibt es einfach nicht. Versuche nicht jeden Schritt zu überdenken, denn das Leben ist nicht immer planbar und das Beste passiert gerade dann, wenn man es nicht plant. Manchmal ist es am besten den Mut zu haben und es einfach zu tun. Einen Fuß vor den anderen zu setzten der dich Schritt für Schritt deinem Traum näher bringt. Du wirst ziemlich schnell staunen was auf dieser Reise alles passiert und dir zufällig vor die Füße fällt.

  • Das kleine Städtchen Pataholm | Ein Spaziergang im Küstenidyll

    Das kleine Küstenstädtchen Pataholm liegt auf einer abgelegenen Halbinsel direkt am Kalmarsund, der Meerenge zwischen der schwedischen Insel Öland und der Provinz Småland. Umgeben von Feldern, Wiesen, Wäldern und der Ostsee lockt dieses idyllische Nest gerade im Sommer Touristen an. Heute wohnen noch eine Handvoll Menschen in dem kleinen Nest an der Ostsee und pflegen ihr kleines Idyll mit sehr viel Liebe und Hingabe.  Ein Spaziergang durch den kleinen Ort ist deshalb wie ein kurzer Ausflug in eine andere Zeit.

    Geschichte Pataholms

     Schifffahrt, Fischerei und Bootsbau haben diese und benachbarte Siedlungen entlang der Ostseeküste über Wasser gehalten. Im 16. Jahrhundert war Pataholm ein geschäftiger Handels- und Zwischenhafen für Segelschiffe und erlebte im 19. Jahrhundert dank der Einführung von Werften seine Blütezeit. 

    Ein Spaziergang

    Über kleine, gepflasterte Gassen geht es für uns vorbei an den stolzen Herrenhäusern der Kaufleute. Vom kleinen Hafen aus kann man bei sichtigem Wetter in der Ferne die Burgruine Borgholm auf der Insel Öland erblicken. Der Hafen lädt auch sonst zum Verweilen ein. Es gibt Picknickplätze und gerade für Kinder wird es hier nicht langweilig. Viele Enten, Gänse und Möwen haben hier ihren Rastplatz und verbringen in der Bucht den Tag. Rund um den Hauptplatz mit seinem Brunnen und den bunten Briefkästen herrscht eine verschlafene Küstenatmosphäre. Hie und da sieht man eine Katze die Straße hinunter huschen und Möwen schreien um die Wette. Die Vorgärten werden gehegt und gepflegt und sind gerade während der Sommermonate ein echter Hingucker.

    Die Einwohner Pataholms sind sehr stolz auf ihre Häuser und haben zwei davon in Heimatmuseen umgewandelt, die auch während einer geführten Tour besucht werden können: den Hullgrensgården und den Harbergska Gård. Im Harbergska Gård gibt es ein kleines Geschäft, welches Leinenkleider, Hüte und Schmuck in eigenem Design anbietet. Auch in den anderen Höfen findet man immer mal wieder kleine Kunsthandwerker, die Schmuck und Keramik verkaufen. 

    Fika im Café Förlig Wind

    Das kleine Café Förlig Wind befindet sich in einem der alten Kaufmannshäuser in Pataholm und wird von drei Schwestern geführt, die in Pataholm aufgewachsen sind. Benannt ist das Café nach dem letzten Handelsschiff Schwedens aus den 1950er Jahren – dem Frachtsegler Förlig Wind – der hier im Heimathafen Pataholm lag. Das Café ist während der Sommersaison geöffnet und hat einen wunderbaren Gastgarten in dem leckerer selbstgebackener Kuchen, Waffeln und kleine Sandwiches serviert werden. 

    Adresse: Pataholm 406, 384 92 Ålem | Auf Karte anzeigen ➝

  • Zeit für Hygge | Warum Urlaub in Dänemark so unglaublich gut tut

    Hygge, das dänische Rezept für Glück und ein fester Bestandteil der dänischen Traditionen und Art zu Leben. Ganze Bücher wurden über das kleine Wörtchen Hygge geschrieben wobei es eigentlich gar nicht so einfach zu beschreiben ist. Das dänische Wort Hygge wird meist mit Gemütlichkeit und Heimeligkeit definiert, jedoch ist es eigentlich viel mehr als das. Hygge ist ein dänisches Lebensgefühl, dass Lebensfreude, Geborgenheit, Glück, Wärme und Zufriedenheit ausstrahlt. Es findet Verwendung in allen Lebensweisen und es ist gerade deshalb so naheliegend, seinen Urlaub im hyggeligsten Land schlechthin zu verbringen. Wenn ich an Hygge denke, denke ich an lange Strandspaziergänge bei denen ich Muscheln sammle, an die mit Reet gedeckten Häuser, die sich hinter grünem Dünengras verstecken, und an gemütliche Abende vor dem Kaminfeuer. 

    Dänemark als Urlaubsziel

    Dänemark, dieses winzige, flache Land im Norden Europas kann mit wunderschönen, kilometerlangen Sandstränden, hohen Dünen, hunderten Inseln, stürmischen Meeren und stillen Fjorden aufwarten. Alles was so ein wildes Nordherz benötigt. Die Schönheit der rauen Natur des Nordens lässt einen oft sprachlos und tiefenentspannt zurück.Die Uhren ticken in Dänemark sehr langsam und gemütlich. So stellt sich unweigerlich und sofort bei der Ankunft der Urlaubsmodus an und ist gerade deshalb ein immer wiederkehrendes, beliebtes Urlaubsziel.

    Die beliebten Urlaubsregionen Dänemarks

    Auch wenn Dänemark sehr klein ist, unterscheiden sich die Regionen klimatisch, landschaftlich und kulturell doch sehr. Jede Urlaubsregion hat ihren ganz besonderen Reiz.

    > Nordwestjütland mit Skagen und Klitmøller

    > Jütlands Westküste ➝ mit Hvide Sande und dem Rinkøbing Fjord

    > Das Land am Limfjord

    > Ostseeinsel Bornholm

    > Nordostjütland

    > Djursland und Mols

    > Südostjütland

    > Fünen 

    > Lolland, Falster und Mön

    > Seeland mit Kopenhagen

    Meine liebsten Urlaubsregionen sind Nordjütland und Jütlands Westküste wobei die Insel Bornholm schon lange auf meiner Bucketlist steht und ich hoffentlich ganz bald mal besuchen kann. Ich liebe die Westküste Jütland mit seinen traumhaften Stränden, den windgepeitschten Dünen, den Leuchttürmen und der rauen Nordsee. Wir haben schon sehr oft in der Region um ‘Hvide Sande’ Urlaub gemacht und es war jedes Mal einfach nur wunderschön. Gerade mit Kindern kann ich diese Urlaubsregion sehr empfehlen. Die Region Nordjütland mit Skagen – dem nördlichsten Punkt Dänemarks and dem sich die Nord- und Ostsee treffen – durften wir bei einem Roadtrip durch Dänemark kennenlernen und haben uns sofort verliebt. Diese wilde und raue Natur mit versandten Leuchttürmen und Wanderdünen fanden wir sehr reizvoll.

     

    To-Do List für Dänemark

    #1 Strandspaziergänge

    Das ist wohl das Erste und Wichtigste was sofort nach unserer Ankunft in Dänemark sein muss. Das Auto ist noch nicht richtig kalt und ausgepackt, schon geht es für uns meistens direkt an den Strand für den ersten Strandspaziergang. Mit dem Wind in der Nase lassen sich am Strand soviel spannende Dinge finden und entdecken. Von hübschen Muscheln und Steinen, über Quallen und Krabben bis hin zu lebenden Robben und aller möglichsten Vögeln. Bei einem Strandspaziergang ist sofort der ganze Anreisestress vergessen und der Urlaubsmodus an. 

    #2 Drachensteigen

    Bei einer Urlaubsreise nach Dänemark ist bei uns immer ein Drache mit im Gepäck. Aber auch wenn du nicht daran denkst einen einzupacken, gibt es in jedem noch so kleinen Küstenort die Möglichkeit einen Dachen zu kaufen. Und die Auswahl an tollen und farbenfrohen Drachen ist in Dänemark wirklich riesig. Schließlich ist das eine der liebsten Outdoor-Aktivitäten und Wind gibt es in Dänemark ja bekanntlich genug.

    #3 Leuchttürme

    Ich gehöre zu den Menschen die Leuchttürme lieben. Für mich haben sie immer etwas sehnsuchtsvolles und magisches wie sie das so über den Klippen emporragen und über das Meer wachen in dem sie Licht spenden. Leuchttürme sind für mich das Symbol für Urlaub am Meer schlechthin. Wem es ebenso geht ist in Dänemark gut aufgehoben. Mit über 7000 Kilometer Küstenlinie gehören Leuchttürme zur dänischen Küste wie Sand und Meer. Sehr beeindruckt hat uns der Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr im Norden von Dänemark. Der versandte Leuchtturm befindet sich mitten auf einer großen Wanderdüne mit einem spektakulären Ausblick auf die wilde Steilküste Lønstrup Klint. In einer großen Aktion wurde der Leuchtturm im Jahr 2019 umgezogen und damit vor dem Sturz ins Meer gerettet. 

    #4 Fish & Chips

    In Dänemark ist fangfrischer Fisch sehr preiswert und eigentlich fast überall erhältlich. Somit gehört für mich Fisch & Chips zu jedem Besuch in Dänemark dazu. Ein einfaches Essen aus der Hand, sehr frisch und absolut schmackhaft und das in Kombination mit Möwengeschrei und dem Blick aufs Meer ist für mich Hygge pur.

    #5 Hygge im Ferienhaus

    Bei einem Urlaub in Dänemark legen wir auch immer großen Wert auf ein schönes Ferienhaus ➝ in guter Lage. Schliesslich sollte man sich gerade im Urlaub in seiner Umgebung wohlfühlen. Bei der Ausstattung entscheiden wir uns immer für Ferienhäuser mit einem Holzkamin, da es einfach nichts schöneres und gemütlicheres gibt als nach einem langen Strandspaziergang am stürmischen Meer es sich vor dem knisternden Feuer gemütlich zu machen. 

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    Die passende Literatur für deinen Urlaub in Dänemark

    Ich liebe gute Reiseliteratur und lese gerne Reisebücher über die geplante Destination im Voraus. So wächst die Vorfreude, der Urlaub fängt bereits im Kopf an und ich find es gibt nichts schöneres als nach der Reise nochmals gedanklich dorthin zu reisen. Zusätzlich finden sich immer wieder geheime Reisetipps, die so online vielleicht nicht gerade auffindbar wären. Meine liebste Reiseliteratur zum hyggeligen Dänemark habe ich für euch zusammengeschrieben:

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